Gute Stimmung bei den Faustballern - Traininszeit geändert PDF Drucken E-Mail
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Montag, 31. Mai 2010 um 12:10 Uhr
2010-05-31
„Spielfreude“ und „Teamgeist“ als neue Philosophie der Faustballer, Faustballer trotzen Befürchtungen, dass mit so wenig Aktiven kein ordentliches Training möglich sei!

Termin für Trainingseinheiten geändert:  „An jedem Donnerstag wird am Faustball gedonnert“

Jede Menge Skepsis machte sich bei den Faustballern breit, als vor Beginn der Feldsaison das Ziel gesteckt wurde, dass der Senioren-Spielbetrieb mit 9 aktiven Faustballern aufrecht erhalten bleiben solle. In der Tat musste anfangs die eine oder andere Trainingseinheit mangels Beteiligung ausfallen – jedoch wurde mit gegenseitigen Vorwürfen richtigerweise gespart, da alle Faustballer wussten was auf sie zukommen würde.

Mit nur einer Trainingseinheit bestritten die Faustballer den Auftaktspieltag – das Ergebnis: In zwei Spielen wurden zwei Siege erzielt, eine positive Atmosphäre wurde erzeugt, die Lust am Faustball kräftig angestachelt. In der Folgezeit wurden die Trainingseinheiten stets gut besucht. Das Training, das vor zwei Jahren der hohen Liga wegen noch von Ehrgeiz und reichlich Ernsthaftigkeit geprägt war, ist nun bestückt mit Akteuren, deren Alter teilweise über 40 Jahre auseinander liegen und Spaß am Faustballspielen haben. Eine bunte Mischung aus jungen, ehrgeizigen, ja fast schon verspielten Faustballern und routinierten, erfahrenen und ruhigen „alten Hasen“.

Ein Beispiel lieferte vor Kurzem ein Trainingsspiel „Alt“ gegen „Jung“, bei der 23-jährige Daniel Koffmane bereits im Team „Alt“ mitspielen „durfte“. Eine perfekte Visualisierung, dass er „nun auch schon alt werde“, so Daniel.

Der Termin für die wöchentliche Trainingseinheit wurde nun auf Donnerstag, 18:30 Uhr auf dem Sportplatz Röthenbach verlegt – private Termine einiger Faustballer am bisherigen Trainingsdienstag haben diese Verlegung zur Ursache. 

Stichwort „Training“: Ohne den notwendigen Ernst zu verlieren, herrscht eine heitere Stimmung bei den Übungseinheiten. Missglückte Szenen werden regelmäßig mit Gelächter aller Aktiven begleitet. Man blickt positiv in die Zukunft, trotz der schon seit mehreren Jahren immer dünner werdenden Personaldecke. Da erst zwei von acht Spielen absolviert wurden, steht der Spielbetrieb zwar noch in der Startphase, in der man noch keine Aussagen über den Ausgang der Saison machen kann. Die eigenen Hausaufgaben, nämlich ein regelmäßig stattfindender Trainingsbetrieb kombiniert mit motivierten und spielfreudigen Faustballern, werden gemacht. 

Die „übrig gebliebenen“ Faustballer stellen den harten Kern der Truppe dar, für die das Faustballspielen eine Herzensangelegenheit ist. Die Saison ist noch jung, aber man kann trotzdem bereits sagen, dass es mit diesen Jungs noch lange nicht zu Ende geht mit dem Faustball beim TSV. Vielen Dank an meine Faustballkollegen, die den Faustballsport in Röthenbach neu aufblühen lassen – auch wenn die Spieleranzahl deutlich kleiner ist als in den vergangenen Jahren.

Daniel Koffmane
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 09. Juni 2010 um 08:35 Uhr